Teufelskessel – a zache G’schicht

29 2017. bis 30. Dezember 2018   Tonion

Nachdem die letzte Aktion im März 2017 im Fledermausschacht gezeigt hat, dass der Richtung Teufelskessel ziehende Canyon vermutlich unter den Hauptschacht (Eingang) zieht und mit großer Wahrscheinlichkeit dort verblockt endet, wurde der Fokus wieder auf den Watumbacanyon gelegt. Hier wurde bei einer Tour im Oktober 2015 nach überwinden einer unangenehm engen Stelle bei einer weiteren Engstelle, wo man sich tw. ins Wasser legen muss abgebrochen.
\r\nDiesmal, nachdem die zwei schlanken Mädels die Stelle relativ problemlos passierten, schaffte es der Autor auch, und auch Ota folgte nach kleineren Erweiterungsarbeiten. Zwei anschließende kurze Schachtstufen führten abermals in einen engen bewetterten Canyon mit Bächlein. Hier wurden 20 m vermessen und dann nochmals 20-30 m von Kathi erkundet. Der Canyon zieht nach Norden in Richtung einer Stelle im Fledermausschacht, wo mehre Schlote mit Gerinne einmünden. Vom Vermessungsendpunkt fehlen noch 100 horizontal und 50 m vertikal zur ersehnten Verbindung. Umgekehrt wurde nicht nur wegen der fortgeschritten Zeit sondern wegen völliger Durchnässung und Kälte. Oberhalb der untern Schachtstufe wurde dabei noch ein alter (trockener) Ast des Canyons gefunden, der etwas größer dimensioniert und (noch) stärker bewettert ist, aber mit zwei sperrenden Blöcken verlegt ist. Da die Tour inklusive Zu- und Abstieg (bzw. -skifahrt) fast 18 h dauerte ist für die Weiterforschung an den zwei aussichtsreichen Stellen eine Biwakaktion geplant.
\r\nDie Tiefe erhöhte sich um 30 m auf 278 m und die Länge auf 3270 m.

Mit dabei: Kathi Bürger, Ota(kar) Krasny, Lukas Plan, Johanna Wiedlack
Vermessen: 90 m

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