Gstatterstein

26. April 2019   Gesäuse

Ich wollte die Erkundungen am Gstatterstein dort fortsetzen, wo ich im Vorjahr abgebrochen hatte. Vom Westkamm aus – der mich zu den Nordwänden hinauf führte - hatte ich einen schönen Tiefblick auf die große Wildfütterung beim Gstatterbodenbauer samt einem 20-köpfigen Hirschrudel. Oben erwarteten mich erste Schneefelder und ein paar Gämsen. Nur unweit der letzten Höhle vom Vorjahr konnte ich gleich vier neue entdecken – alles typische Gstattersteinhöhlen mit Ganglängen zwischen 6 m und 13 m. Danach querte ich die große Blockhalde des Felssturzes von 1974 mit einigen schönen Paläosinterblöcken Richtung SW. Beim Abstieg galt es, den besten Weg zwischen den unzähligen Felswandln und Steilgräben zu finden. Auch stolperte ich über eine weitere Kleinhöhle (L 6 m), damit war dann aber Schluss für heute. Über einen alten Jagdsteig mit desolaten, rostigen Versicherungen und durch die steile, dolomitische „Steinrunse“ schloss sich schließlich die Runde.
\r\n

Mit dabei: Reinhard Fischer
Vermessen: 46 m

[ zurück ]

Gstatterstein-Nordhöhle 8
Gstatterstein-Nordhöhle 8
Gstatterstein-Nordhöhle 9
Gstatterstein-Nordhöhle 9
Ausblick auf Buchsteine und Tieflimauer
Ausblick auf Buchsteine und Tieflimauer
Sinterblock im Felssturzgebiet
Sinterblock im Felssturzgebiet
Typische Lagesituation - oben die Gstatterstein-Südwesthöhle
Typische Lagesituation - oben die Gstatterstein-Südwesthöhle

[ zurück ]